Kategorie: Krušnohoří

Abenteuer Kammweg Erzgebirge-Vogtland 2026, eine Zusammenfassung

Dieser Beitrag knüpft an den vorherigen vom 05.08.2026 an. Erinnerungen an einzelne Etappen folgen etwas später. Das ist eher eine Arbeit für die Saure-Gurken-Zeit des Jahres. Hier soll es zunächst um zusammengefasste Eindrücke von der Buchung bis zur Rückreise unserer Sommertour gehen.

  1. Die Buchung erfolgte wie bereits erwähnt über den Tourismusverband Erzgebirge e.V.. Der TVE bietet verschiedene Pauschalen an – siehe: https://www.erzgebirge-tourismus.de/kammweg#c9366 . Da wir terminlich gebunden waren und die Pauschalen nicht zu unserem Zeitplan passten, stellte uns der TVE ein individuelles Paket zusammen. Die Tourenlängen waren so abgestimmt, dass die längeren Etappen zu Beginn und die etwas kürzeren zum Ende der Touren angelegt waren. Da wir keinen Ruhetag einplanen konnten, war diese Zusammenstellung sinnvoll.
  2. Die Anreise zur ersten Unterkunft in Geising und die Abreise ab IFA Ferienpark Schöneck mit Übernahme des schweren Gepäcks war mit ÖPNV möglich. Wir haben während der 12 Etappen keinen Privat-PKW gebraucht. Das schwere Gepäck wurde von Unterkunft zu Unterkunft durch Dienstleister transportiert. Es musste bis 9 Uhr früh zum Abtransport bereit stehen und war bei Ankunft in der nächsten Unterkunft verfügbar. Wer das Gepäck transportiert hat, erfuhren wir nicht. Vielen Dank den dienstbaren Geistern deshalb von hier aus!
  3. Frühstück und Lunchpaket standen in jeder Unterkunft ausreichend zur Verfügung. Mal war das Lunchpaket schon vorbereitet, mal konnten wir es nach eigenen Bedürfnissen selbst zusammenstellen. Es war immer ausreichend und enthielt belegte Brote/Brötchen, Obst, Mineralwasser und Snacks. Und es war (fast) alles regional erzeugt!
  4. Abendessen war nicht Bestandteil der Pauschale. Es konnte aber immer mit den Gastgebern vor Ort auf Selbstzahlerbasis vereinbart oder organisiert werden. Organisatorische und kreative Spitzenleistung war der Shuttleservice in Johanngeorgenstadt in ein Restaurant der tschechischen Nachbarstadt Potucky/Breitenbach. Diese Form der Gastfreundschaft hat uns sehr beeindruckt.
  5. Die Unterkünfte waren alle gut vorbereitet, zweckmäßig eingerichtet und je nach Unterkunftskategorie mehr oder weniger komfortabel. Wohl gefühlt haben wir uns überall. In mancher Unterkunft kam etwas Luxus dazu und so konnten wir drei Mal nach absolvierter Tour in Ruhe saunieren. Das gibt es sonst auch nicht alle Tage.
  6. Die Touren sind anspruchsvoll, je nachdem für welche Etappen man sich entschieden hat und wo die nächste Unterkunft erreicht werden soll. Verlaufen ist für aufmerksame Wanderinnen und Wanderer praktisch ausgeschlossen, denn die Wegmarkierung grenzt an Perfektion. Wir haben nur an zwei Stellen wenige Sekunden lang gerätselt.;-) Von langen Geraden sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Der Wald ist nicht nur zum Wandern da, sondern soll auch nachhaltig bewirtschaftet werden. Dazu braucht es Wege, die schwere Forstmaschinen aushalten. Wir haben das auch geschafft!
  7. Die Natur: Eigentlich gehört das an den Anfang. Wer sich noch an das Waldsterben im Erzgebirge in den 1970-er und 1980-er Jahren erinnert, wird angenehm überrascht sein, wie sich der Erzgebirgswald erholt hat. Kaum abgestorbene Bäume, gut gemischte Bestände und grün soweit das Auge reicht. Die durchwanderten Wälder spendeten uns Schatten und senkten die Temperaturen auf ein erträgliches Niveau – von den zwei Tagen in Rübenau und Kühnhaide mal abgesehen. Dort war es, wie es am sächsischen Kältepol nun mal sein muss.;-)
  8. Entlang der Route gibt es Orte und Unterkünfte, die auch als Standquartiere für mehrtägige Touren geeignet sind. Das sind vor allem Orte mit gut getaktetem ÖPNV-Anschluss, wie z.B. Geising, Altenberg, Holzhau, Rechenberg-Bienenmühle, Olbernhau, Johanngeorgenstadt, (mit Shuttleservice auch Skibahnhof Neuhermsdorf und Sportpark Rabenberg), Bärenstein, Oberwiesenthal und Schöneck.
  9. Nicht zu vergessen sind die wiederbelebten Kammwege im tschechischen Erzgebirge, die Via Czechia, die tschechisch-deutschen Bierwanderwege und der Riesenburger Steig – um nur einige wenige zu nennen. Die Erzgebirgsregion bietet noch viel mehr Potential für grenzüberschreitende Touren und das macht sie immer attraktiver.
  10. Nicht jeder Weg und jedes Thema müssen kostenpflichtig zertifiziert sein. Zertifizierung ersetzt nicht die Kreativität und die unternehmerische Originalität aktiv handelnder Menschen.
  11. Punkt und Schluss für heute.

Eurorando und Deutscher Wandertag 2026: Ich bin dabei!

Vom 20. bis 27.09.2026 findet im Sächsisch-Böhmischen Erzgebirge Europas größtes Wanderfest statt: EURORANDO 2026. Menschen aus ganz Europa begegnen sich hier, wandern gemeinsam und kommen miteinander ins Gespräch. Hier lebt das friedliche, gemeinsame Europa! Parallel zur EURORANDO findet hier auch der Deutsche Wandertag 2026 statt. Auf dem Deutschen Wandertag habe ich die Ehre und das Vergnügen, die NaturFreunde Deutschlands e.V. zu vertreten. Ich bin bei beiden Festen dabei!

Wer EURORANDO noch nicht kennt, hier ist ein kleiner Ausblick auf das Fest:

(Update am 03.08.2026, 16:54 Uhr)

Erinnerung an die Kammtour zum Pfingstsamstag 2026

Nach der erlebnisreichen Tour durch das Erzgebirgsgrenzgebiet eine Woche zuvor kam der Wunsch auf, in kleinem Kreis den altneuen Kammweg von Zinnwald nach Petrovice unter die Füße zu nehmen. Der Pfingstsamstag 2026 bot sich dafür an. Das Wetter war ideal: Sonne, blauer Himmel, kein Niederschlag zu erwarten. Eine Stunde Fahrt im erfreulich leeren Bus nach Zinnwald und wir waren am Start.

Die ersten 10 km bis zum Mückenberg waren zum Warmlaufen. Nach kurzer Trinkpause ging es weiter Richtung Adolfov (früher: Adolfsgrün). In der „verschwundenen“ Ortschaft Ebersdorf (Habartice) zweigte der Weg ab und führte bis Adolfov über herrlich grüne Bergwiesen mit freien Blicken über das Kammgebiet. Im Restaurant „Florian“ gab es dann die zweite Trinkpause.

Auf zweisprachigen Informationstafeln wird die Geschichte der Ortschaft Adolfsgrün und ihrer Bewohner vorgestellt. Der größte Teil des Ortes ist nach dem 2. Weltkrieg „verschwunden“ und mit ihm die einstigen Einwohner.

In Krasny Les (früher: Schönwald) gab es die späte Mittagsrast aus dem Rucksack. Interessant: von hier aus gibt es eine direkte Busverbindung nach Usti n.L. (Aussig an der Elbe) und Velke Brezno (Großpriesen – dort wo das bekannte Bier gebraut wird). Das eröffnet ganz neue Tourenoptionen.

Die restliche Strecke entsprach bis Petrovice und Bahratal dem Verlauf der Tour vor einer Woche. Am Ziel gelang eine Punktlandung: 16:51 Uhr fuhr planmäßig der Bus, der uns nach Pirna bringen sollte. 16:50 Uhr waren wir an der Haltestelle. Gut gelaufen!

Fazit: Für die 30 km brauchten wir inklusive der drei Pausen 7 Stunden und 25 Minuten. Das war zwar nicht rekordverdächtig, aber durchaus sportlich. Der Streckenverlauf wird auf tschechischer Seite auch als E3 markiert und ist zugleich Teil der Nordroute der neuen Via Czechia.

Nachtrag: Hier ist der dokumentierte Tourenverlauf:

Neue Kammtouren geplant

Die Streckenwanderung auf dem Oberlausitzer Bergweg im Jahr 2025 hat Lust auf mehr gemacht. Deshalb sind in 2026 folgende neue Kammtouren geplant:

  • Über Ostern werden wir eine Woche im tschechischen und polnischen Iser- und Riesengebirge unterwegs sein und neue Routen testen. Selbstverständlich gehören auch Abstecher zum Reifträger und zur Wosseckerbaude dazu. Das Lieblingsquartier in Harrachov ist bereits gebucht.
  • Im Juli testen wir auf einer Streckenwanderung 12 Etappen des Kammweges Erzgebirge-Vogtland. Der Start ist in Geising und das Ziel in Schöneck. Wir werden hauptsächlich auf der sächsischen Seite des Erzgebirges unterwegs sein und jeden Tag in einem anderen Quartier schlafen.
  • Im September ist eine mehrtägige Kammtour im Böhmischen Erzgebirge von einem Standquartier aus geplant.
  • Im Oktober werden wir eine Woche lang vom Standquartier in Krasna Lipa aus Varianten des neuen Kammweges in der Böhmischen Schweiz und im Lausitzer Gebirge unter die Füße nehmen.

Für diese neuen KammTouren entfallen im Gegenzug ursprünglich geplante Touren in der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz. Das ist eine Konsequenz aus den ganzjährig andauernden Bauarbeiten der Deutschen Bahn im oberen Elbtal und dem Bau einer Ersatzbrücke in Bad Schandau. Die Arbeiten haben umfangreiche Streckensperrungen und Ersatzverkehr zur Folge. Bisher ist noch kein Saisonfahrplan veröffentlicht und es ist nicht klar, ob erforderliche Umsteigeverbindungen gesichert sein werden. Im Jahr 2025 fielen mehrere Touren infolge verpasster Umstiege zur Nationalparkbahn und zu Bussen in Tschechien aus. Das soll in 2026 vermieden werden.

Frühlingstour am 1. März im Osterzgebirge

Vor wenigen Tagen war es noch winterlich auf dem Erzgebirgskamm. Dann kam die warme Luft und der Schnee schmolz schneller, als er gefallen war. Bis auf wenige Altschneereste und festgetretenes Alteis waren die Wege gut begehbar. Doch von vorn:

Es es immer wieder ein schönes Erlebnis, mal nicht Guide zu sein, sich um nichts kümmern zu müssen und eine Tour einfach als Teilnehmer genießen zu können. Das kommt selten genug vor. Die anspruchsvolle Tour begann am Bahnhof Lauenstein im Osterzgebirge und führte durch den gleichnamigen Ort weiter auf dem Graupenweg. Das war früher der direkte Fußweg in den Ort Graupen in Böhmen (heute: Krupka). Freie Blicke über Bergwiesen und Steinrücken prägen den typischen Landschaftseindruck im Osterzgebirge.

Unser Ziel für die Mittagsrast war das Restaurant auf dem Mückenberg, auch bekannt als „Mückentürmchen“wegen seiner turmähnlichen Bauweise. Gestärkt mit bodenständiger böhmischer Kost und süffigen Getränken zu volkstümlichen Preisen traten wir den Rückweg über Fürstenwalde und Geising an, wo uns der Schienenersatzverkehr nach reichlich 24 km Wanderung auf die Minute pünktlich abholte. Für mich ist diese Tour eine interessante Variante zum neuen sächsischen und alten böhmischen Kammweg. Sie hat viel Potential, z.B. für Kammüberquerungen zwischen Sachsen und Böhmen und ist für die An- und Abreise mit dem ÖPNV perfekt geeignet. Notiz an mich: vormerkt.

Zwei positive Erlebnisse Anfang Januar 2026

Es gibt sie doch noch, die guten Erlebnisse! Auch, wenn die beiden folgenden sehr unterschiedlich sind und wahrscheinlich nicht von allen nachvollzogen werden können.

Anfang Januar ist für geführte KammTouren in den hiesigen Breiten meist „Sauregurkenzeit“. Das bedeutet aber nicht, auf der faulen Haut liegen zu müssen. Ein guter Guide ist immer unterwegs. Zum Beispiel zum Testen von Verkehrsverbindungen, altneuen Routen und diversen Locations für Unterkunft und Verpflegung. So war es auch am vergangenen Mittwoch.

Ein Flyer erregte die Aufmerksamkeit für Veränderungen bei der grenzüberschreitenden Buslinie 398 zwischen Dresden und dem tschechischen Teplice (früher: Teplitz-Schönau) am Fuße des böhmischen Erzgebirges. Diese Verbindung gibt es seit 14.12.2025 an Werktagen ab Dresden HBf zwischen 5:05 und 19:12 Uhr stündlich, an Sonnabenden (außer Feiertagen) zwischen 5:16 und 19:12 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zweistündlich zwischen 5:16 und 17:42 Uhr. Die Rückfahrt ab Teplice ist an Werktagen stündlich zwischen 6:11 und 21:11 Uhr möglich, an Sonnabenden stündlich zwischen 7:11 und 21:11 Uhr und am Sonn- und Feiertagen zweistündlich zwischen 7:11 und 20:11 Uhr. Für den deutschen Streckenabschnitt zwischen Dresden und Cinovec, Clo (Böhmisch-Zinnwald, Zoll) gelten der Tarif des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und das Deutschlandticket. Für den tschechischen Streckenabschnitt zwischen Cinovec, Clo und Teplice gilt der Tarif des Verkehrsverbundes der Region Usti n.L. (DUK). Wenn man es gescheit anstellt und der jeweilige Busfahrer mitspielt, ist auch der Kauf von sehr preiswerten Tageskarten für den Tarifraum DUK möglich. Damit kommt man im Idealfall bis kurz vor Prag oder in der Gegenrichtung bis in die Böhmische Schweiz, das Böhmische Mittelgebirge und den tschechischen Teil des Lausitzer Gebirges. Und nicht zu vergessen: Teplice ist auch ein hervorragender Start- und Zielort für KammTouren im Böhmischen Erzgebirge!

Das zweite positive Erlebnis war nicht ganz neu, aber im Kontrast zur deutschen Seite überwältigend: die tschechische Gastronomie! Gut war sie schon immer, aber inzwischen wird sie vor allem preislich immer attraktiver. Wie gesagt: im Kontrast zur deutschen Seite. Ich habe mir in der „Schwarzen Katze“ in Teplice ein spätes Mittagsmenü gegönnt, bestehend aus einer Vorsuppe plus einem reichlichen Hauptgericht und zwei frisch gezapften halben Litern Gambrinus für insgesamt (inkl. Trinkgeld) 260 Kronen. Nach aktuellem Tageskurs entsprach das ca. 10,80 €. Auf der deutschen Seite hätte ich dafür häufig gerademal zwei 0,4 Liter Bier bekommen und wäre hungrig und mißgelaunt von dannen gezogen. Folgt man der weit verbreiteten deutschen Gastrologik, müsste der tschechische Gastwirt längst verhungert sein. Ist er aber nicht, sondern mopsfidel und sehr geschäfts- und gastfreundlich. Vielleicht sollte man auf deutscher Seite mal selbstkritisch darüber nachdenken, gerade angesichts des aktuellen Mehrwertsteuergeschenks.

Kammweg Erzgebirge-Ost wird neu belebt

Eine gute Nachricht vor Beginn der Herbstwandersaison: Der alte Kammweg von 1902/1904 wird auf dem Gebiet des Ústecký kraj (deutsch: Aussiger Region) nun auch im böhmischen Erzgebirge wieder neu belebt. Wie das Touristenmagazin „Kreuz und quer durch Tschechien“ in seiner Ausgabe 2025 mitteilt, wird der Kammweg Erzgebirge Ost über 7 Etappen mit insgesamt 143 km verfügen.

Und das sind die Etappen:

  • Petrovice (deutsch: Peterswald) zum Berg Komáří hůrka (deutsch Mückenberg), ca. 20 km
  • Komáří hůrka nach Nové Město (deutsch: Neustadt), ca. 17 km
  • Nové Město nach Český Jiřetín (deutsch: Georgendorf), ca. 17 km
  • Český Jiřetín nach Lesná (deutsch: Ladung), ca. 29 km
  • Lesná nach Hora Svatého Šebestiána (bis ca. 1948 Bastianperk, deutsch: Sebastiansberg), ca. 20 km
  • Hora Svatého Šebestiána nach Měděnec (deutsch: Kupferberg), ca. 19 km
  • Měděnec nach Boží Dar (deutsch: Gottesgab) und Klínovec (deutsch: Keilberg, früher: Sonnenwirbel), dem höchsten Berg des Erzgebirges, 21 km.

In Boží Dar schließt sich der Abschnitt des Erzgebirgskammweges West in der Region Karlovarský kraj (deutsch: Karlsbader Region) an und führt weiter bis zum Háj u Aše (deutsch: Hainberg bei Asch), mit 758 m höchste Erhebung im böhmischen Teil des Elstergebirges.

Interessant ist die Wiederbelebung des alten böhmischen Kammweges auch, weil parallel dazu auf deutscher Seite des Erzgebirges (tschechisch: Krušnohoří) der Kammweg Erzgebirge-Vogtland verläuft. Daraus ergeben sich zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten für grenzüberschreitendes Wandern.

Neue Chancen soll man nutzen. Wir testen den altneuen Kammweg und wenn er gefällt, nehmen wir geführte grenzüberschreitende Kammtouren im sächsisch-böhmischen Erzgebirge ins Tourenprogramm auf.

(Überarbeitet und um die Angabe „nun auch im böhmischen Erzgebirge“ ergänzt – siehe Satz 1).

Erste KammTouren 2025 sind online!

Sie sollte schon vor Weihnachten abgeschlossen sein, die Planung der KammTouren für 2025. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die grenzüberschreitende Tourenplanung ist nicht nur wegen des Fahrplanwechsels Anfang April – also mitten im folgenden Jahr – eine planerische Herausforderung, sondern auch wegen der Sperrung der Elbbrücke in Bad Schandau. Niemand kann zur Zeit mit Gewissheit sagen, welche Auswirkungen die Sperrung auf den ÖPNV in der Sommersaison 2025 haben wird. Deshalb sind zunächst nur die 6 KammTouren online, deren Durchführungswahrscheinlichkeit aus heutiger Sicht am höchsten ist:

Alle Touren sind anklickbar. Dann öffnet sich die Ausschreibung. Weitere KammTouren im sächsisch-böhmischen Erzgebirge und in Richtung Jeschken-, Iser- und Riesengebirge folgen, sobald die An- und Abreise mit ÖPNV seriös planbar ist.

Kammtouren.eu – Der Tourenpool wächst!

Nach den Kammtouren im Riesen- und Isergebirge im Juli und August ist vor den Kammtouren im September und Oktober. Schwerpunkte in dieser Zeit werden das Erzgebirge und die Böhmische Schweiz sein. In beiden Regionen stehen einzelne Vortouren zum Check-up der aktuellen Erreichbarkeit mit dem ÖPNV sowie zur gastronomischen Infrastruktur auf dem Plan. Die Aktualisierung der Planungsgrundlagen ist von Zeit zu Zeit erforderlich, da sich erfahrungsgemäß manches gegenüber dem Zeitpunkt der letzten Tour oder der letzten Recherche geändert hat. Die Zeit ist schnelllebig und Änderungen gehören zum Leben.

Buchbar sind bisher Kammtouren, die mit ÖPNV ab Dresden und für Zustiege entlang der Fahrtstrecken zum Startort als Tagestouren geeignet sind. Mehrtagestouren mit Zwischenübernachtungen befinden sich noch in der Planungsphase.