Kategorie: Tschechien

Wanderwoche im Iser- und Riesengebirge im April 2026, Tag 2

(Fortsetzung des Beitrages vom 14.04.2026)

Bestes Wanderwetter begrüßte uns am Morgen des zweiten Tourentages. Nach der Erfahrung der 1. Tour entschieden wir uns dafür, diesmal ins etwas tiefer gelegene Isergebirge zu gehen. Als Etappenziele nahmen wir uns Orle (Carlsthal), die Karlsbrücke über die Iser – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Brücke in Prag – und Klein-Iser (Jizerka) vor. Start war in Harrachov (Harrachsdorf) direkt an der tschechisch-polnischen Grenze. Dieser alte Waldweg war nach 1945 lange tabu und wurde erst nach der politischen Wende wieder, was er einmal war.

An der Kreuzung mit Unterstand führt der weitere Weg Richtung Orle (Carlsthal) nach links und hielt in beschatteten Abschnitten einige vereiste Flächen bereit. Orle selbst war in nachösterlichem Winterschlaf versunken und an diesem Tag kein Ort zum Verweilen.

Der roten Markierung und später dem Radweg folgend umgingen wir entlang der Iser bis zur Karlsbrücke den 875 m hohen Berg Granicznik. Die Karlsbrücke verband bis 1945 Deutschland und das inzwischen verschwundene Sudetenland auf dem Gebiet der Tschechoslowakei. Eine Stele auf heute polnischer Seite erinnert zweisprachig an den Friedenswunsch der Menschen.

Auf der tschechischen Seite informieren mehrsprachige Tafeln über die Geschichte der Brücke und das „Dunkelhimmelgebiet“ Isergebirge. In Deutschland, z.B. der Rhön, nennt man solche Gebiete mit geringstmöglicher Lichtverschmutzung „Sternenparks“.

Durch das Tal der Iser aufwärts erreicht man nach ca. 3 km Jizerka (Klein-Iser, auch Große Iserwiese). Die weite, ruhige Hochebene mit einer Streusiedlung lässt erahnen, wie hart hier früher das Leben der Bewohner war. Heute leben die wenigen Einwohner zwar auch noch teilweise von der Berglandwirtschaft, vor allem aber vom Tourismus. Die ehemalige Schule von Klein-Iser beherbergt das sehenswerte Museum des Isergebirges mit interessanten Einblicken in die gemeinsame deutsch-tschechischen Vergangenheit. Das renovierte Herrenhaus (Panský dům) und weitere typisch isergebirgische Häuser bieten Quartiere für Besucher, die es ruhig und abgeschieden mögen.

Der Rückweg führt immer entlang der Iser bis zum Autonomen Gebiet Hoftik (Hoffnungstal). Im Zuge eines Gebietsaustausches einigten sich in den 1950-er Jahren Polen und die Tschechoslowakei darauf, einzelne verstreute niederschlesische Flächen auf tschechoslowakischem Gebiet gegen zusammenhängende Flächen auf dem Gebiet Polens auszutauschen. Daraus entstand ein neuer Grenzverlauf. Ausgerechnet den Flecken Hoffnungsthal hatte man offenbar „vergessen“. Er blieb bis heute im Bewusstsein seiner Bewohner niederschlesisch auf tschechischem Terretorium und bezeichnet sich stolz als autonomes Gebiet.

Von Hoffnungthal (Hoftik) aus geht es abschließend für eine knappe halbe Stunde bergauf zur einstigen – ebenfalls niederschlesischen – Sommerfrische Strickerhäuser (Mytiny) und zum Bahnhof Harrachsdorf (Harrachov), wo bereits der Bus Nr. 942 darauf wartet, uns zum Quartier zu bringen. Wir waren bei dieser Tour sowohl auf dem Kammweg als auch auf der Via Czechia unterwegs.

(Fortsetzung folgt.)

Wanderwoche im Iser- und Riesengebirge im April 2026, Tag 1

(Fortsetzung des Beitrages vom 14.04.2026)

Eigentlich war für die erste Tour ein Besuch der Wosseckerbaude und der Reifträgerbaude geplant. Unser Gastgeber hatte uns aber schon vorsichtig darauf vorbereitet, dass die Wege in höheren Lagen immer noch vereist sind. So kam es dann auch und wir entschieden uns für eine Rundwanderung im Bereich der Baumgrenze.

Immer wieder ein Genuss: der Mummelfall (Mumlavský vodopád) und das Mummeltal. Die Mummelfallbaude hatte geöffnet, die Wosseckerbaude (Vosecká bouda) vom 06.-29.04.2026 leider nicht.

Auf dem Alten Wossecker Weg stiegen wir durch dichten Nadelwald bis zur querenden Radroute auf. Hier endet der begehbare Teil des naturnahen Weges und die streng geschützte Kernzone des Riesengebirgsnationalparks beginnt. Die Sperrung ist eher symbolisch, aber wir haben sie selbstverständlich akzeptiert.

Die geänderte Route führte auf einem asphaltierten Weg immer entlang der Kernzonengrenze bis zum Abstieg ins Tal der Kamenice. Von Asphalt war jedoch über weite Strecken nicht viel zu sehen. Der Weg war als Skiloipe präpariert und gewalzt und trug an vielen Stellen einen bis zu 20 cm dicken Eispanzer. Das erschwerte das Laufen und barg die Gefahr von Stürzen. Zum Glück ging alles gut.

Der Abstieg ins Tal der Kamenice wurde im oberen Teil nochmal zur Herausforderung. Vereist, angetaut, wieder vereist und kaum Stellen, an denen man nicht ins Rutschen kam. Aber auch hier ging alles gut.

Der Flussverlauf der Kamenice wurde aus Gründen des Hochwasserschutzes an mehreren Stellen durch Querverbauungen entschärft. Im Sommer bieten sich dort mehrere Gelegenheiten zum Baden im eiskalten Gebirgswasser. Uns war es auch so kalt genug und wir beendeten die erste Tour an der Glashütte (Sklárna) von Harrachov (Harrachsdorf). Fazit der ersten Tour: Es ist alles gut gegangen.

(Fortsetzung folgt)

Urlaub vor der Haustür: Eine Wanderwoche im tschechisch-polnischen Iser- und Riesengebirge im April 2026

Nach der langen Saure-Gurken-Zeit von Januar bis Anfang April beschlossen wir, in der Woche nach Ostern im Iser- und Riesengebirge zu wandern. Das Quartier in Harrachov (Harrachsdorf) war schnell gebucht; man kennt sich. Wettermäßig sollte alles im grünen Bereich sein, so die Prognose nach ICON-D2 des DWD. Das stimmte auch weitgehend, nur die Wege waren zum Teil noch sehr winterlich. Doch dazu später mehr.

In 6 Tagen legten wir auf 5 Touren moderate 87,4 km mit insgesamt 2.120 aufsteigenden Höhenmetern zurück. Regen blieb uns erspart, ebenso der angekündigte Schneefall. Die Wegeverhältnisse waren in unteren, besonnten Lagen gut bis sehr gut, nur oberhalb von 1.000 m, an Nordhängen und in schattigen Waldabschnitten lagen noch teilweise bis zu 20 cm starke Eispanzer auf ehemals präparierten Loipen. Das machte vor allem die erste Tour sehr anstrengend und trug dazu bei, dass wir uns bei den folgenden 4 Touren schwerpunktmäßig auf nicht ganz so hohe Wege im Iser- und Westriesengebirge konzentrierten.

Unter dem Beitrag gibt es eine Übersicht über den Tourenverlauf. Die einzelnen Touren werden in den folgenden Beiträgen kurz vorgestellt.

Neue Kammtouren geplant

Die Streckenwanderung auf dem Oberlausitzer Bergweg im Jahr 2025 hat Lust auf mehr gemacht. Deshalb sind in 2026 folgende neue Kammtouren geplant:

  • Über Ostern werden wir eine Woche im tschechischen und polnischen Iser- und Riesengebirge unterwegs sein und neue Routen testen. Selbstverständlich gehören auch Abstecher zum Reifträger und zur Wosseckerbaude dazu. Das Lieblingsquartier in Harrachov ist bereits gebucht.
  • Im Juli testen wir auf einer Streckenwanderung 12 Etappen des Kammweges Erzgebirge-Vogtland. Der Start ist in Geising und das Ziel in Schöneck. Wir werden hauptsächlich auf der sächsischen Seite des Erzgebirges unterwegs sein und jeden Tag in einem anderen Quartier schlafen.
  • Im September ist eine mehrtägige Kammtour im Böhmischen Erzgebirge von einem Standquartier aus geplant.
  • Im Oktober werden wir eine Woche lang vom Standquartier in Krasna Lipa aus Varianten des neuen Kammweges in der Böhmischen Schweiz und im Lausitzer Gebirge unter die Füße nehmen.

Für diese neuen KammTouren entfallen im Gegenzug ursprünglich geplante Touren in der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz. Das ist eine Konsequenz aus den ganzjährig andauernden Bauarbeiten der Deutschen Bahn im oberen Elbtal und dem Bau einer Ersatzbrücke in Bad Schandau. Die Arbeiten haben umfangreiche Streckensperrungen und Ersatzverkehr zur Folge. Bisher ist noch kein Saisonfahrplan veröffentlicht und es ist nicht klar, ob erforderliche Umsteigeverbindungen gesichert sein werden. Im Jahr 2025 fielen mehrere Touren infolge verpasster Umstiege zur Nationalparkbahn und zu Bussen in Tschechien aus. Das soll in 2026 vermieden werden.

Vortour am Hohen Schneeberg in der Böhmischen Schweiz

Der Winter hat sich zurückgezogen und Spuren hinterlassen. Bei der gestrigen, grenzüberschreitenden Vortour von Rosenthal zum Děčínský Sněžník (deutsch: Hoher Schneeberg, auch Tetschner Schneeberg) waren sie nicht zu übersehen. Der Berg ist zwar „nur“ 723 Meter hoch, trägt seinen Namen aber zu Recht. Wenn es in der Gegend irgendwo schneit und kalt bleibt, dann dort oben. Man könnte den Berg zumindest im Winter auch als Wetterscheide bezeichnen. Auf der westlichen (sächsischen) Seite dominiert meist das milde, wechselhafte Wetter mit atlantischen Einflüssen. Auf der östlichen (tschechischen) Seite beherrscht oftmals die eingeflossene Kaltluft kontinentalen Ursprungs das Wettergeschehen. Der Gebirgskranz um das böhmische Binnenland verhindert das Aufsteigen eingeflossener Kaltluft und hält sie in Bodennähe – oder eben im Bereich des Hohen Schneebergs – fest. So war die Lage auch gestern. Welche Folgen das hatte, ist auf den beiden Fotos zu sehen: abgebrochene Baumkronen und Äste, umgestürzte Bäume auf Wegen und Pfaden.

Diese Konstellation aus Ursache und Wirkung sollte man auf keinen Fall unterschätzen und sich nicht vom stahlblauen Himmel täuschen lassen. Natur ist immer mit Risiken verbunden, auch auf scheinbar harmlosen Wegen im Mittelgebirge. Deshalb hat es sich als sinnvoll erwiesen, sich bei Vortouren vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Wer das nicht kann oder will, sollte sich einer geführten Tour mit einem zertifizierten und haftpflichtversicherten Guide anschließen.

Frühlingstour am 1. März im Osterzgebirge

Vor wenigen Tagen war es noch winterlich auf dem Erzgebirgskamm. Dann kam die warme Luft und der Schnee schmolz schneller, als er gefallen war. Bis auf wenige Altschneereste und festgetretenes Alteis waren die Wege gut begehbar. Doch von vorn:

Es es immer wieder ein schönes Erlebnis, mal nicht Guide zu sein, sich um nichts kümmern zu müssen und eine Tour einfach als Teilnehmer genießen zu können. Das kommt selten genug vor. Die anspruchsvolle Tour begann am Bahnhof Lauenstein im Osterzgebirge und führte durch den gleichnamigen Ort weiter auf dem Graupenweg. Das war früher der direkte Fußweg in den Ort Graupen in Böhmen (heute: Krupka). Freie Blicke über Bergwiesen und Steinrücken prägen den typischen Landschaftseindruck im Osterzgebirge.

Unser Ziel für die Mittagsrast war das Restaurant auf dem Mückenberg, auch bekannt als „Mückentürmchen“wegen seiner turmähnlichen Bauweise. Gestärkt mit bodenständiger böhmischer Kost und süffigen Getränken zu volkstümlichen Preisen traten wir den Rückweg über Fürstenwalde und Geising an, wo uns der Schienenersatzverkehr nach reichlich 24 km Wanderung auf die Minute pünktlich abholte. Für mich ist diese Tour eine interessante Variante zum neuen sächsischen und alten böhmischen Kammweg. Sie hat viel Potential, z.B. für Kammüberquerungen zwischen Sachsen und Böhmen und ist für die An- und Abreise mit dem ÖPNV perfekt geeignet. Notiz an mich: vormerkt.

Zwei positive Erlebnisse Anfang Januar 2026

Es gibt sie doch noch, die guten Erlebnisse! Auch, wenn die beiden folgenden sehr unterschiedlich sind und wahrscheinlich nicht von allen nachvollzogen werden können.

Anfang Januar ist für geführte KammTouren in den hiesigen Breiten meist „Sauregurkenzeit“. Das bedeutet aber nicht, auf der faulen Haut liegen zu müssen. Ein guter Guide ist immer unterwegs. Zum Beispiel zum Testen von Verkehrsverbindungen, altneuen Routen und diversen Locations für Unterkunft und Verpflegung. So war es auch am vergangenen Mittwoch.

Ein Flyer erregte die Aufmerksamkeit für Veränderungen bei der grenzüberschreitenden Buslinie 398 zwischen Dresden und dem tschechischen Teplice (früher: Teplitz-Schönau) am Fuße des böhmischen Erzgebirges. Diese Verbindung gibt es seit 14.12.2025 an Werktagen ab Dresden HBf zwischen 5:05 und 19:12 Uhr stündlich, an Sonnabenden (außer Feiertagen) zwischen 5:16 und 19:12 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zweistündlich zwischen 5:16 und 17:42 Uhr. Die Rückfahrt ab Teplice ist an Werktagen stündlich zwischen 6:11 und 21:11 Uhr möglich, an Sonnabenden stündlich zwischen 7:11 und 21:11 Uhr und am Sonn- und Feiertagen zweistündlich zwischen 7:11 und 20:11 Uhr. Für den deutschen Streckenabschnitt zwischen Dresden und Cinovec, Clo (Böhmisch-Zinnwald, Zoll) gelten der Tarif des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und das Deutschlandticket. Für den tschechischen Streckenabschnitt zwischen Cinovec, Clo und Teplice gilt der Tarif des Verkehrsverbundes der Region Usti n.L. (DUK). Wenn man es gescheit anstellt und der jeweilige Busfahrer mitspielt, ist auch der Kauf von sehr preiswerten Tageskarten für den Tarifraum DUK möglich. Damit kommt man im Idealfall bis kurz vor Prag oder in der Gegenrichtung bis in die Böhmische Schweiz, das Böhmische Mittelgebirge und den tschechischen Teil des Lausitzer Gebirges. Und nicht zu vergessen: Teplice ist auch ein hervorragender Start- und Zielort für KammTouren im Böhmischen Erzgebirge!

Das zweite positive Erlebnis war nicht ganz neu, aber im Kontrast zur deutschen Seite überwältigend: die tschechische Gastronomie! Gut war sie schon immer, aber inzwischen wird sie vor allem preislich immer attraktiver. Wie gesagt: im Kontrast zur deutschen Seite. Ich habe mir in der „Schwarzen Katze“ in Teplice ein spätes Mittagsmenü gegönnt, bestehend aus einer Vorsuppe plus einem reichlichen Hauptgericht und zwei frisch gezapften halben Litern Gambrinus für insgesamt (inkl. Trinkgeld) 260 Kronen. Nach aktuellem Tageskurs entsprach das ca. 10,80 €. Auf der deutschen Seite hätte ich dafür häufig gerademal zwei 0,4 Liter Bier bekommen und wäre hungrig und mißgelaunt von dannen gezogen. Folgt man der weit verbreiteten deutschen Gastrologik, müsste der tschechische Gastwirt längst verhungert sein. Ist er aber nicht, sondern mopsfidel und sehr geschäfts- und gastfreundlich. Vielleicht sollte man auf deutscher Seite mal selbstkritisch darüber nachdenken, gerade angesichts des aktuellen Mehrwertsteuergeschenks.

Geführte Schneeschuhtour am 10.01.2026 abgesagt!

Aufgrund der aktuellen Wetterlage und Warnungen des Deutschen Wetterdienstes vor starkem Schneefall, Schneeverwehungen und einsetzendem Regen in Verbindung mit Glatteis habe ich mich entschlossen, die o.g. Schneeschuhtour am 10.01.2026 abzusagen.

Erinnerung an eine Kammtour von Jedlova nach Krasna Lipa

Im vergangenen Jahr stand sie schon einmal auf dem Plan: die Kammtour von Krasna Lipa (deutsch: Schönlinde) nach Jedlova (deutsch: Tannenberg). In Rybniště (deutsch: Teichstatt) mussten wir jedoch den Plan aufgeben, weil auf der Bahnstrecke Schienenersatzverkehr eingerichtet und der Bahnhof Jedlova nicht von Bussen angefahren wurde. In diesem Jahr funktionierte die An- und Abreise via Ebersbach und Rumburk reibungslos.

Beim Start am Bahnhof Jedlova lagen die Wolken noch auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges auf. Da Wetterbesserung vorhergesagt war, entschieden wir uns, zuerst die Burgruine Tolštejn (deutsch: Tollenstein) aufzusuchen. Der Tollenstein war vor einigen Jahren Namensgeber eines grenzüberschreitenden touristischen Projektes in Sachsen und Nordböhmen, der Tollensteiner Herrschaft (tschechisch: Tolštejnské panství). Leider scheint das Projekt nicht mehr fortgesetzt zu werden. Zumindest war nirgendwo Werbung dafür zu entdecken.

Vom Tollenstein begaben wir uns zum Aufstieg auf den Tannenberg. Wir wählten dafür einen schmalen Weg durch die Bergflanke und über Blockgestein, der in keinem Wanderführer beschrieben wird. Oben angekommen fanden wir uns in den Wolken wieder. Als wir jedoch die Bergbaude nach kurzer Rast wieder verließen, hatte sich die Sonne durchgesetzt und wir konnten die zauberhafte Landschaft des Lausitzer Gebirges genießen. Auf dem Weg nach Jiřetín pod Jedlovou (deutsch: Sankt Georgenthal) passierten wir den renovierten Kreuzweg auf dem gleichnamigen Berg.

Der „Rest“ des mit dem blauen Kamm markierten Weges hatte mit einem Kammweg nicht mehr viel gemeinsam. Er führte größtenteils talnah über Wiesen, Wälder und durch Ortschaften bis nach Krasna Lipa (deutsch: Schönlinde). Deshalb wird hier auf eine nähere Beschreibung dieses Abschnittes verzichtet.

Abschließende Höhepunkte waren die Schlusseinkehr im Brauereigasthof „Falkenstejn“ in Krasna Lipa und die Punktlandung des tschechischen Linienbusses am Bahnhof Ebersbach. Als wir den Bahnsteig betraten, fuhr schon der Zug nach Dresden ein. Wir hätten keine Minute später ankommen dürfen. Touren wie diese behält man wahrscheinlich für ewige Zeiten im Gedächtnis.